INTERVIEW: BORIS DLUGOSCH

boris dlugosch

Bereits mit 16 Jahren begann seine elektronisch musikalische Karriere in den Nächten Hamburgs. Heute ist Boris Dlugosch nicht mehr wegzudenken aus den nationalen und internationalen Clublandschaften und in einem breit gefächerten Spektrum von House bis Electro Zuhause. Nun ist er mit seiner neuesten EP “Look Around You” feat. Roísín Murphy wieder am Start, die auf seinem gemeinsam mit Raik Krause und Isi Tüfekci gegründeten Label Golden City Sounds erschienen ist. Wir haben mit ihm über die neue EP, die Arbeit am eigenen Label, Einflüsse und mehr gesprochen.

Boris, du hast 1986 das erste Mal hinter den Plattentellern im Hamburger Club Front gestanden und damit in sehr jungen Jahren deine Dj-Karriere begonnen. Wie kamst du das erste Mal in Berührung mit elektronischer Musik? Wie würdest du deine Anfangszeit als Dj beschreiben?

Also ich hab als Kind viel The Beatles gehört. Einige Platten hatte meine ältere Schwester und dann fing ich an mir selbst immer mehr Platten zu kaufen. Ich gab mein ganzes Geld dafür aus, sodass ich mit 12-13 Jahren anfing im EDEKA bei mir um die Ecke Geld zu verdienen. Ich hatte nie viel Taschengeld bekommen, aber ich wollte Platten kaufen, also ging ich jobben.

Mit elektronischer Musik kam ich erst so mit 14 – 15 Jahren mit Breakdance in Berührung.

Von da an suchte ich ganz konkret danach in den Plattenläden. Dann kam auch Disco und alles an 80ies Zeugs hinzu. Depeche Mode, Yazoo, Gary Numan und so.

Mein bester Freund lernte durch seine ebenfalls ältere Schwester einen Freund von ihr kenne, Boris Breit. Er arbeitet im FRONT an der Kasse und wir verbrachten dann immer sehr viele Nachmittage bei ihm zu Hause und hörten Musik. Er hatte 2 Plattenspieler und ein Mischpult und ich fand es wahnsinnig toll da Platten zu mischen.
Bald kaufte er sich neue, richtige Technics 1210er und ich kaufte ihm seine alten riemengetriebenen Lenco’s ab und übte von da an jeden Tag bei mir Zuhause.

1985 war ich endlich zum ersten Mal im FRONT. Irgendwann gab ich ein Berwerbungstape ab und bekam den Job als 2. Mann neben Klaus Stockhausen, der mein großes Vorbild war.

Am Anfang hatte ich es nicht leicht. Ich kannte nur einen Bruchteil der Plattensammlung des FRONT. Damals spielte man mit den Clubeigenen Platten. Mehr und mehr brachte ich aber auch meine eigenen mit, weil ich nicht immer nur dasselbe wie Stockhausen spielen wollte. Und so ging es immer weiter bis Stockhausen irgendwann keinen Bock mehr hatte, sondern forthin als Stylist und Modejournalist arbeitete und ich im FRONT die Nr.1 wurde.

Beeinflussen dich heute andere Musikgenres oder Künstler als noch in den 80er Jahren?

Na klar! Was es in den 80ern gab, gibt’s heute nicht mehr und was es heute gibt, gab es damals noch nicht! Wobei ich sagen muss, das ich „damals“ total wahnsinnig verrückt nach neuer Musik war. Tag und Nacht versuchte ich übers Radio und die Plattenläden, die es hier gab, neue Musik zu finden. Man musste halt zur richtigen Zeit den richtigen Sender anwählen bzw. in die richtigen Plattenläden gehen. Andere Möglichkeiten gab es ja nicht. Unvorstellbar für die Kids heute, die mit 2-3 Clicks sich jeden Track besorgen können….Wahnsinn!

Es wird sich erst in einigen Jahren zeigen, was das mit Musik macht, also mit der Entwicklung von Musik. Im Großen und Ganzen recyclt sich ja seit Jahren eigentlich immer nur alles wieder.

Du warst lange Zeit nur als Dj unterwegs und es hat gut 10 Jahre gedauert bis du als Solo Künstler mit „Keep Pushing“ 1996 das erste Mal eigene Klänge produziert hast. Was war der Auslöser dafür?

Ich hatte auch vor 1996 schon Musik gemacht und produziert. Erst als Drummer in diversen Schüler- und Heavy Metal Bands, später dann so als Praktikant in Tonstudios, den Profis über die Schulter geschaut. Ich musste ja erst einmal lernen, wie das alles geht. „Keep Pushin“, mein erster „Hit“, entstand dann zusammen mit Mousse T in seinem Studio in Hannover. Ich hatte damals noch gar kein eigenes Equipment.
Ein Freund von mir hatte mir damals Inaya Davis (heute nennt sie sich Inaya Day) vorgestellt, eine Amerikanerin, die in Deutschland in diversen Musicals sang. Ich lud sie zu uns nach Hannover ins Studio ein und über Nacht hatten wir „Keep Pushin“ geschrieben.

Ende der 90er gab es dann bei dir einen Break und du hast dich wieder mehr Elektro, Disco und New Wave gewidmet. Quasi: Back to the roots. Wie kam es dazu?

Musik entwickelt sich ja irgendwie immer in Zyklen. Nach einer Weile langweilt mich eigentlich immer der Sound und ich wende mich anderen zu. Im Moment wird es nach einer längeren Electro-Phase, die mit Electroclash und 2 Many DJs ca. 2002 / 2003 begann, wieder housiger.

Erst 2009 hast du dich unter eigenem Namen mit dem Track „Bangkok“ zurück gemeldet, den du gemeinsam mit Isi Tüfekci und Raik Krause gebastelt hast. Wie habt ihr drei euch kennen gelernt?

Bangkok“ hab ich allein mit Raik produziert. Das Studio von Raik liegt aber im Studio von DIGITALISM. Es ist ein Raum einer Etage in einem alten Bunker, den DIGITALISM als Studio nutzen. Isi war aber der erste, der uns sagte, wie gut die Nummer sei!

Isi kannte ich schon länger. Er arbeitete damals bei WORD AND SOUND, dem Vertrieb, der aus dem Plattenladen UNDERGROUND SOLUTION von Ollie Grabowski hervor gegangen war. Dort traf ich dann auch Isi. Irgendwann einige Zeit später erfuhr ich, dass er hinter dem Projekt DIGITALISM steckte. Ich freute mich, dass hier aus Hamburg, aus der Keimzelle UNDERGROUND SOLUTION, wo auch Alex Rhida (Kid Alex dann Boys Noize) arbeitete, so viel gute, neue Musik kam. Viel später stellte Isi mir Raik vor, als ich jemanden suchte, mit dem ich zusammen Musik machen könnte. Wir fingen bald an und es funktionierte offenbar sehr gut mit uns.

War es nach der erfolgreichen Zusammenarbeit dann der nächste logische Schritt euer eigenes Musiklabel Golden City Sounds zu gründen?

Das ist ja nun schon fast 4 Jahre her. Raik hatte mit Robert sein sehr gut funktionierendes Projekt HEY TODAY!. Dann aber merkten wir beide, dass wir die Idee eines Labels, die schon länger im Raum stand, doch endlich in die Tat umsetzen wollten. Es brauchte aber noch Isi, der uns den letzten Kick gab, um endlich loszulegen.

Welches Konzept verbirgt sich hinter eurem Label?

Ich weiß nicht, welches Label ein „Konzept“ hat.

Wir wollen jedenfalls einfach nur eine Plattform haben, auf der wir unsere und möglicherweise auch die Musik befreundeter Musiker veröffentlichen können.

Weder haben wir einen festes musikalisches Konzept, außer vielleicht, dass die Musik tanzbar ist, noch wollen wir uns da stilistisch irgendwie festlegen.
Ein Label macht man ja nicht nur für den Trend einer Saison :)

Gibt es bei euch eine klare Rollenverteilung was die Aufgaben beim Label angeht?

Auch hier stehen wir noch ganz am Anfang und jeder wird vielleicht mit der Zeit seinen „Stammplatz“ finden, aber momentan macht immer jeder alles. Wer grad Lust und Zeit hat. Vielleicht mach ich grad ein paar Dinge mehr, weil es sich jetzt um „mein“ Release handelt. Beim Raik oder Isi – Release müssen die dann vielleicht mehr ran.

Der erste Release auf Golden City SoundsLook Around You” von dir gemeinsam mit Roísín Murphy ist bereits die dritte Zusammenarbeit seit “Never Enough” von 2001. Wie war es wieder zusammen mit Roísín von Moloko im Studio zu stehen? Gab es bei euch einen bestimmten kreativen Prozess, in dem der House Track entstanden ist?

Ich habe „Look Around You“ schon vor einiger Zeit kurz nach den „Never Enough“ Sessions so ca. 2004 aufgenommen. Oder war es 2002 ?! Der Song lag also auch schon einige Zeit in der Schublade. Ich hatte mich auch schon mehrer Male daran gemacht, ihn fertig zu produzieren, war aber nie wirklich zufrieden. Es gibt noch bestimmt 5 andere Versionen irgendwo auf meiner Festplatte. Anfang diesen Jahres dann entstand zusammen mit Fabian Stall (Zero Cash), mit dem ich seit letztem Jahr auch immer wieder zusammen arbeite, dann diese Version und ich fand, die sei jetzt endlich würdig veröffentlicht zu werden.

Ich schickte sie Roísín und auch sie war begeistert, also haben wir sie dann veröffentlicht. Ich hab Róisín also dieses Mal gar nicht direkt getroffen. Auch für einen Videodreh stand sie nicht zur Verfügung, weil sie erst kürzlich zum 2. Mal Mutter geworden ist und eine Auszeit auf Ibiza macht.

Seit dem 26.04.13 ist die EP „Look around you“ in den digitalen Stores erhältlich und erscheint nun am 17.05.13 auch auf Vinyl. Wird der erste Release besonders zelebriert beziehungsweise wird es in dem Rahmen eine Release Party geben?

Also bisher ist die Single erst bei BEATPORT digital veröffentlicht und dort exclusiv erhältlich. Der „Full“ -Release ist erst am 17.5., dann also auch bei iTunes, Spotify etc. Die Vinyl ist auch schon jetzt draußen.
Ehrlich gesagt war die Zeit um den Release so stressig, dass wir noch gar nicht so recht zum zelebrieren gekommen sind. Isi ist auch ständig auf Tour und wir haben bisher noch keinen Termin für eine Release-Party gefunden. Das wird aber nachgeholt! Ist ja vielleicht auch besser, bis dahin kennen dann schon mehr Leute uns und unser Label.

Was erwartet uns in nächster Zukunft bei Golden City Sounds? Stehen schon die nächsten Releases in den Startlöchern?

Das erste Jahr mit einer VÖ ca. alle 6-8- Wochen ist voll! Bisher sind das alles Titel von Raik, Isi und mir. Mal schauen, ob befreundete Künstler auch den einen oder anderen Titel beisteuern irgendwann.
Wir halten euch da auf dem Laufenden!

Exklusiv zum ersten Release auf Golden City Sounds verlosen wir eine Vinyl der Look Around You EP von Boris Dlugosch feat. Roísín Murphy. Schreibt einfach eine Mail an viki(at)pink-pong.de und drückt die Daumen!

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Look Around You feat. Roísín Murphy
Release date: 17.05.2013
Label: Golden City Sounds

Tracklist:

  1. 01. Look Around You (Original Mix)
  2. 02. Look Around You (Maxxi Soundsystem Remix)
  3. 03. Look Aorund You (Chopstick & Johnjon Remix)
  4. 04. Look Around You (Raik Remix)
  5. 05. Look Around You (Instrumental Version)
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MIKE MAGO – THE SHOW ( LARS MOSTON & TEENAGE MUTANTS REMIX)

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Our british man Lars Moston made a new remix all together with the Mainzer boy Teenage Mutants for Mike Mago‘s track “The Show“. Released this monday (13.05.13) on Spinnin Records they put a deep house tone to the original version and serve up a groovy edit. Melodic basslines merge with catchy piano vibes and get touched by smooth vocal cuts. This soulful deep remix is perfectly trimmed for the dance floor or for your very own four walls, so get your copy of Mike Mago – The Show (The Remixes) on Beatport now! And if you’re living on the other side of the lake get ready for some more deep house tunes because this June Lars Moston is touring Canada! Check out the tourdates right HERE!

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Broiler Boom?

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Wir finden den großen Boiler Room ja super, sind Fans aller erster Stunde und yep, wir finden es auch super lustig, was manchmal vor dieser Kamera passiert! Leider ist es nicht immer ganz so lustig und viel zu häufig sind die geladenen Gäste auch einfach viel zu steif. Das mögen wir nicht und wollen ein wenig mehr Farbe verbreiten. Broiler Boom soll das Hawaii-Hemd der Musik Liebhaber werden. Sinn macht der Name eigentlich nicht, aber das ist uns ziemlich egal:

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Unser Leben ist so schon stressig genug, immer diese Verfolgungsjagden mit den Speedboats.. da brauchen wir nicht noch Musik, die Krach macht. Wir wollen es smooth und funky! Wir wollen Soul, 80s, Deep House, Disco, Hip Hop und Future Funk. Wir wollen Musik die zur Sonne passt und dafür haben wir mal welche aufgenommen:

Alle Badenixen und Beach Boys können Broiler Boom’s alltäglichen und bunten Musikempfehlungen hier folgen!

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ELECTRONIC BEATS FESTIVAL KÖLN 2013

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Das Electronic Beats Festival geht in die nächste Runde und was Prag mit Lana del Rey, Posen mit Modeselektor oder Bratislava mit Hurts konnte, kann Köln am Rhein schon lange! Denn heute (16.05.13) lädt sich die Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen niemand geringeren als den Londoner James Blake ein, der mit seinem Track “Limit To Your Love” 2011 bereits neue Maßstäbe setzte. Der mittlerweile 24-Jährige wurde nicht zu unrecht als moderner Klassiker bezeichnet, der Indie und Electro-Liebhabern zugleich Türen und Tore öffnete für einen Mix aus Soul und Post-Dubstep.

James Blake – Limit To Your Love from James Blake on Vimeo.

Im April erschien nun das lang erwartete zweite Album “Overgrown“, das neben den klassischen James-Blake-Soundlandschaften einen R&B-lastigeren Einschlag erhalten hat und sich in noch breiter gefächerten dunklen Basseffekten versucht. Dies wird nicht zuletzt an Brian Enos Einfluss, Mitbegründer von Roxy Music, liegen.

Live wird er seine gefühlvollen Songs im E-Werk neben Acts wie Reptile Youth, Dan Deacon, Popnoname und Trust präsentieren. HIER gibt es noch Tickets zu ergattern oder für 25 Euro an der Abendkasse. Alle anderen können heute Abend ab 21.15 Uhr mit Beginn des Auftritts von Reptile Youth bis hin zu den letzten Klängen des Closing Sets von Trust von ihrer Couch aus per Stream das Spektakel verfolgen. Über diesen LINK könnt ihr live dabei sein, wenn James Blake und Co am Klavier, an der Gitarre oder Synthesizern für euch live aus Köln ihre Melodien spinnen.

Running order:
20:00 doors open
20:20 Popnoname
21:15 Reptile Youth – live stream
22:30 Dan Deacon – live stream
23:50 James Blake – live stream
01:35 Trust – live stream

Donnerstag | 16.05.2013 | 20:20
E-Werk
Schanzenstraße 36
51063 Köln

Event auf Facebook
Link zum Vorverkauf

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EX!T BERLIN – DOUBLE BIRTHDAY

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Freunde, klemmt die Socken fest und rückt eure Brillen zurecht, denn am Samstag (18.05.13) wird gefeiert im Spiegelkugel-Diskoschritt! Wenn die Schnapsrakete bis in den Wintergarten fliegt und den Jägermeister mit dem Tequila einen wilden Tango in unseren Bäuchen tanzen und gleizeichtig in einem Sturm die Konfettibomben auf dem Mainfloor niedergehen, dann hat die EX!T-Crew einmal wieder das Ritter Butzke geentert! Doch dieses Mal wird es eine Late Night Double Feature Picture Show gemeinsam mit der Audiolith-Clique rund um Saalschutz, Rampue, Fuck Art Let’s Dance und mehr.

Vier Jahre Party und Dancen mit EX!T finden in dieser Nacht ihren Höhepunkt gemeinsam mit dem zehnjährigen Bestehen des Labels Audiolith. Es wird ein kunterbunter Zuckertütentraum in 16 indie-elektronischen Akten, unter anderem mit unsere hauseigenen Disko-Stuten Digitate und Wasted Ruffians genauso wie Tagteam Terror oder Tonny Lasar. Das wahr gewordene Candymountain erwartet euch und wir haben noch leckere 2×2 Gästelistenplätze für euch! Schreibt eine Mail an viki(at)pink-pong.de bis Samstag 12 Uhr und drückt die Daumen! Also der Drops ist noch nicht gelutscht, auf 14 weitere ereignisreiche Jahre!

Saalschutz (Audiolith) *live
Fuck Art Let’s Dance (Audiolith) *live
Tagteam Terror (Moonbootique Rec./ Dortmund)
Rampue (Audiolith) *live
Wasted Ruffians (ex!t / Pink-Pong)
Tonny Lasar (Orpheas / Resopal / Greece)
Torsun aka Nick Rave (Egotronic / Audiolith)
Digitate (Pink-Pong)
Nvelope (Eintakt / Suena Hermosa) *live
Helge Baumberg (Zuckertuetentraum)
Kalipo (Audiolith) *live
Andre Schaaf (Ritter Butzke)
Fräulein Traumberg (Zuckertuetentraum) *live
Krink (Audiolith)
Don Brazo (Hks / Klangekstase) *live
Galactic Hippodroids (Head vs. Heart)

Samstag | 18.05.2013 | 23:55
Ritter Butzke
Ritterstraße 26
10969 Berlin
Ubhf Moritzplatz

Event auf Facebook / Tickets im Vorverkauf

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You Need To Hear This

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Ein neues Movement entzückt zur Zeit die soziale Musikwelt. Mit der Idee eines einfachen Hashtags die Zeiten wieder aufblühen zu lassen, in denen man noch voller Stolz seine neusten musikalischen Entdeckungen geteilt hat. Zeiten in denen man Mixtapes für Freunde erstellte und diese liebevoll beschriftete. Zeiten in denen man Musik noch aktiv gesucht hat. Das Movement soll uns Konsumenten wieder zu Entdeckern machen. Jeder kann dabei sein und den Hashtag #YNTHT verwenden oder deren Twitter-Kanal folgen, um in eine Welt voller musikalischer Leckerbissen einzutauchen, die ihr vielleicht so gar nicht entdeckt hättet. ‘Digging in the Crates’ – wenn ihr wisst was ich meine. Und so verwundert auch nicht das Mission Statement der Gründer:

“Wir werden nicht unerbittlich dem neuesten Hype nachjagen oder einem 15-Minuten-Popstar hinterherlaufen um ihn zu fragen, was er zum Frühstück hatte. Stattdessen wollen wir bei You Need To Hear This durch Texte, Videos und unvergleichliche Events glaubwürdige Künstler vorstellen und erforschen, was es mit Musik auf sich hat, die euch wieder wie ein großes Kind fühlen lässt.”

Das die Gründer nicht nur Taten ankündigen, sondern auch liefern belegen schon jetzt die zahlreichen qualitativ hochwertigen Artikel in ihrem Channel auf Noisey. Uns persönlich hat besonders das Interview mit Ben Pearce gekickt und der Bericht über den neuen Lieblingsrapper Muso, welcher beim noch geheimen Feel Festival (nähe Berlin) auftreten wird. Mehr Infos dazu in Kürze.

Am Ende ist #YNTHT jedenfalls ein wirklich schönes Projekt, was sicherlich kommerziell getrieben wird, aber im Gegensatz zu anderen Plattformen mit Qualität vor Quantität punkten will. Wir sind gespannt und folgen den Jungs und Mädels auf allen Kanälen (Facebook, Twitter) und schauen mal, ob sie Wort halten und Subkulturen stärken können.

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