▼ Posts written by Paquita

Knusper knusper knäuschen,

Wir knabbern an Kaffeeladens Häuschen,

Denn hier gibt’s, was uns gefällt:

Die allerbesten Torten der Welt!

Wer also noch alle Tassen im Schrank hat – der Reihe nach oder auch nicht – begibt sich schnellstens ins schöne Friedrichshain und probiert da die ebenfalls in hübschem (Glas-) Schrank präsentierten Kuchen des Kaffeeladens. Nach einem einzigen Löffelchen schon wird der Himmel blau und die Sonne lacht aus ihrem Versteck, lacht so laut, dass der Schnee schmilzt und saftig grünes Gras wächst, kunterbunte Blumen spriessen und Schmetterlinge tanzen… Ach, gepriesen seid ihr göttlichen Torten!

kaffeeladen, simon-dach-straße 41, berlin

Diesen Samstag ist’s soweit: pink-pongs Partyreihe The Colours geht mit blau in die zweite Runde. Als Hauptact präsentieren wir voller stolz Schluck den Druck – eine Band, die selbst Berlin vor Aufregung ein wenig schneller atmen lässt…

Wie begann die Geschichte um Schluck den Druck?
Der Weg zur Bassquelle ist steinig und hart! Bisher haben ihn nur eine Hand voll Leute erfolgreich bestreiten können. Und das sind wir. Von Kopf bis Fuß total verdreckt und total abgemagert, trafen wir uns am Rande der Quelle. Es lag dieses besondere Etwas in der Luft. Es folgten die ersten langen Festlichkeiten und massiven Beatproduktionen.

Ölbohrinsel, Krankenstein, Schokolade… Wo pflückt ihr eure Ideen?
Die Ideen für die Themen der Texte entstehen bei den unzähligen dubiosen Vorfällen auf der Tour. Der genaue Textlaut wird dann vom Kompressor in ruhigen Minuten vor seinem Rechner kreiert. So ist das Wort Stockfisch z.B. in Spanien entstanden. Dort schmeckte uns besonders der Bacalao-Fisch. Auf Grund der lustigen Betonung fand der Name sofort Einzug in unseren alltäglichen Wortmüll. Besonders für Menschen die einfache einen Stock in ihrem Hinterteil haben. Übersetzt heißt dieser Fisch nämlich…, genau, Stockfisch. So nahm das ganze dann seinen Lauf.

Einstürzende Decken und ein tanzendes Stockfischmeer – bei Schluck den Druck hat man alles schon gesehen. Womit sollten sich eure Konzertbesucher wappnen?
Sie müssen sich auf einen extremen Feiermarsch einstellen, nicht umsonst hat sich bei einem unser letzten Konzerte in Berlin eine junge Dame vor der Bühne ein Bein gebrochen. Schweiß tropft von der Decke und Sektspritz aus allen Poren. Bei uns “geht noch mehr”, denn ab  März beginnt unsere Release tour. Wir spielen genauso gerne in kleinen, dreckigen Clubs, wie auf großen Festivalbühnen. Hauptsache die Leute gehen mit und lassen sich von uns in eine andere Welt katapultieren!

In China singen die Fans eure Texte mit, wann singt ihr auf Chinesisch?
Es war einfach unglaublich auf unserer Asien Tour, die Chinesen sind komplett durchgedreht und haben uns extrem gefeiert.Wir wurden gleich fürs nächste Jahr wieder gebucht und werden dann zur Expo 2010 dort spielen.Wir werden unseren Song bereits jetz auch ins chinesische übersetzen lassen und dann brechen alle Dämme.

Wer schluckt euren Druck?
Alle feierfreudigen Liebhaber elektronischer Musik, die sich von uns in eine Welt der Emotionen und Leidenschaft entführen lassen. Macht euch bereit für den Ritt auf der Basswelle, denn ab März erscheint unser Album “Im Rausch mit Freunden”. Privat lassen wir unseren Druck meist beim klassischen Gesang schlucken. Der Kompressor spielt die alten Opern Klassiker und Feier freut sich über sein Auftritt bei Puccinis Tosca, z.B. ab dem 09. April in der Staatsoper.

Auf goldnem Königsstuhle thronend, unübertroffen an Wahnsinn und Herrlichkeit, wir wollens zum prächtigsten Video aller Zeiten küren: Frontier Psychiatrist von The Avalanches.

God bless you.

„Soll ich nachts bei Sturm im Winter mit Fieber und nassen Kleidern draussen spazieren gehen?“

„Darf ich zurecht eingebildet, eitel und zufrieden sein?“

„Wie schmücke ich mein Bäumchen?“

“Ist meine Dummheit ein warmer Mantel?”

„Warum sind die Sterne so unordentlich verteilt?“

„Darf sich die Wahrheit alles erlauben?“

„War mein Bad zu heiss?“

„Soll ich die Wirklichkeit in Ruhe lassen?“

Beim Fischen in den Tiefen eines Büchermeeres findet so manch ein alter Schatz den Weg zu neuem Tageslicht; einer der allerschönsten präsentiert sich in Form eines kleinen Wunderbuches voller noch wundervolleren Fragen…

“Findet mich das Glück“ von Peter Fischli und David Weiss, Verlag der Buchhandlung Walther König

Seit fünf  Tagen nun steht Herbert der Hirsch prachtvoll auf unsrem Küchentisch. Im überfüllten Weihnachtsregal eines von wuselnden Last-Minute-Geschenkeinkäufern überrannten Kaufhauses verstaubt und beinahe untergegangen, konnte Glitzerherbert in letzter Sekunde gerettet und zu neuem Stolz erweckt werden. Warum er wohl im Regal zurück gelassen wurde, obschon er, grösser und funkelnder als alle andern, aus der Masse sich erhob? Eine Frage, deren Antwort sich zügig zusammenreimen lässt: Da das Plastiktier nach 100 Jahre alter Tradition in Bayern hergestellt wurde und Ino Schaller das Glitzerbad für seine Hirsche so gut wie mit eigenen Händen anrührt, war für Herbert denn auch der dementsprechende Geldschein zu zücken. So manchem ist ein solcher „Spass“, wie sie da draussen es lieblos zu nennen pflegen, zu teuer. Fälschlicherweise nimmt der traditionsbewusste Bürger nämlich an, Herbert und seine Freunde hätten bloss an Weihnachten die Gabe, ihre Umgebung zu entzücken – danach soll der Kram mit dem übrigen Festtagsklimbim schleunigst in einer Kiste auf dem Dachboden landen. Dank dieses Irrtums findet der Glitzerhirsch-Schätzende in den letzten Tagen des Öfteren bis zum Wahnsinn vergünstigte Kostbarkeiten… Erntezeit!

In addition to our event this tuesday at the Cassiopeia we bring you a short interview about the headliner Pablo Decoder from London:

Dear Pablo. If you were music, what would you sound like?
It would be a long track. Something like an opera. It d be start with something classical, then something latin, to rock, pop, then jazz, house and techno. There would be loads of sex on stage also. And the crowd would drink good british ale while watching with 3d glasses on and very loud speakers…

Your music has it’s own direction – tendency electro but there’s often a breeze of minimal techno in it – a rare combination. How do you manage combining these two styles in such a harmonic way?
I dont even know. Sometimes I just let myself go in the studio… I’m trying to separate my genres more these days, so Pablo Decoder will be more electronish but with tech-houses hints. Also do THE DEATH KIT (dirty electro pop), THE MINIMAL KIDZ (house, tech and prog) and finally my band DECODER which is full on rock indie with heavy synths.

You run a label, are djing and producing, you have diverse band projects and a few releases going on. Seems like music is your breathe. What do you do in a music-free minute?
I don’t have free time, and when I do I try to do a bit of networking and chat on the phone to my mum or friends. I should be going out more actually…

On december 15th we not only have the pleasure to see you behind the turntables of the Dienstagswelt, you are also moving your recording studio from London to Berlin the same day! Why Berlin?
I find Berlin very inspiring, I got a bit fed up with the UK, even though I love London I can’t seem to be doing my best there and that’s something that upsets me. The environment where I work from is something very important to me. I want to spend a long time in Berlin writing and getting inspired by its amazing scene and people. I have to finish 3 albums. So hopefully it will be the right move…

And what can Berlin expect from you in the next year?
I’ll be writing loads of good stuff. Collaborating with awesome artists like THE SEXINVADERS and also throw some parties… Find me in Kreuzberg where my studio is. I’ll be out a lot with my fellow MINIMAL KIDZ partner Nick Global Warning…

Thanks to Pablo for taking the time giving us this nice interview. He sends us also a nice DJ-Mix to give you an intention of what is going on tuesday night at the Cassiopeia. So don’t miss it!!!

Download and Enjoy the Mix! – See you on Tuesday… More Infos on the flyer placed in the sidebar.

1 INTRO + RONALD REAGAN’S BERLIN’s IMPERIALIST SPEECH
2 RIVA STARR – I WAS DRUNK (Inst Mix) Made to Play
3 POPOF – FACES UCH – Form
4 PABLO DECODER – Moog it Up – Big & Dirty Rec.
5 DUSTIN ZHAN – Stranger to stability- LEN FAKI REMIX -Music Response Records
6 BLACK RAW vs LA ROUX- Rock the house Yo/Bulletproof – PABLO DECODER MASH UP – White Label
7 D-UNITY VS RICHARD DINSDALE – Monday Evils – Toolroom Rec.
8 ADAM SHAW – You made me dub this – MINIMAL KIDZ RECORDS
9 GAISER – Oolooloo – Minus
10 FORMAT:B – Hot Rod – Formatik
11 THE MINIMAL KIDZ – BODY LANGUAGE – D-Unity remix – MINIMAL KIDZ RECORDS
12 THE MINIMAL KIDZ – As time goes by – MINIMAL KIDZ RECORDS
13 AUDIOJACK – RADIO – 2020 VISION REC.
14 ALEX KENJI – Jack that body – Hotfingers
15 JOEY NEGRO – Cant get high without you – David Penn remix) Z Records
16 CHRIS LAKE VS LYS La Tromba – SOUR GRAPES BALBOA REMIX – Rising music