Da bin ich doch gestern durch eine nette Einladung auf der Launch-Party der neuen Urbanears im Kimchi Princess gelandet. Jedenfalls habe ich mir nichts besonderes vorgestellt, mehr eine Stehparty mit Flaschenbier und Snacks, dazu nette Menschen und die neuen Kopfhörer, welche man vielleicht ausprobieren durfte. Aber so einfach haben es sich die Jungs und Mädels von Urbanears nicht gemacht. Ganz im Gegenteil war es letztendlich ein ziemlich cooler Launch. Es wurde ziemlich schnell klar, dass das Produkt mit viel Liebe hergestellt wurde und als dann noch bekannt wurde , dass die neuen Kopfhörer umsonst zum Mitnehmen bereitstanden habe ich komplett vergessen, dass ich ja eigentlich Chelsea gewinnen sehen wollte. Heute habe ich die Dinger mal ausgepackt und muss sagen, dass nicht zu viel versprochen wurde. Guter Sound, extreme Umlautabsorbation und ein schönes, schlichtes, skandinavisches Design. Der Clou an den Dingern ist allerdings neben den ganzen technischen Finessen, mit denen ich mich eh nicht auskenne, das Kabel. Es handelt sich um ein Wendekabel(!), welches auf der einen Seite den normalen 3,5mm Cinch Stecker featured und auf der anderen Seite die 6,3mm Klinke für DJ’s bereitstellt. Desweiteren hat das Kabel auch ein Mic und kann getrost als Headset verwendet werden. Was für kleine, aber feine Design-Features. Ich liebe ja extrem gut durchdachtes Design, weniger ist mehr und sowieso alle Dieter Rams Prinzipien wurden vom Team vorbildlich umgesetzt. Kein Feature kommt überflüssig oder schlecht durchdacht daher, alles muss so sein und hat einen wirklichen Sinn. Selbst der klitzekleine Aspekt, dass man auf den Teilen kein einziges Logo und keinen Schriftzug findet, sagt schon viel über den eingearbeiteten Minimalismus aus. Selbst bei der Verpackung wurde auf Design im Zusammenspiel mit ökologischen Faktoren Wert gelegt – alles recyclebar. Ich liebe sowas. Dinge entdecken am Gesamtprodukt, die offensichtlich nicht auffallen, aber extrem viel Sinn machen – das ist die wahre Schönheit eines jeden guten Designs, Konzepts und schlussendlich eines Produkts. Zu haben sind die Kopfhörer leider noch nicht, aber es lohnt sich trotzdem mal auf deren Webseite vorbeizuschauen. Ein Dank für die Einladung geht übrigens an Martin und David.
Mehr von mir gibts ab und zu mal auf meinem neuen alten persönlichen Blog. Bye.













