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Wie versprochen, kehrte ich nach Finnland zurück. Es gab keinen besseren Zeitpunkt dafür als das Mittsommerfest!
Junge Leute auf, um und in den roten Sommerhäuschen, Arschbombe in den See nach der Sauna, viel Fleisch und Bier und vor allem viel wilde Natur.
Der Grillgeruch liegt in der lauen Abendluft. Während die Männer sich rülpsend gegenseitig stolz auf die Schultern klopfen, rollen die Frauen nackt auf der Wiese rum. Sie versuchen in den magischen Mittsommernächten mit Ritualen die Findung des Märchenprinzen zu beschleunigen.
Ob es etwas bringt oder nicht ist egal … das beobachtende Umfeld hat sicherlich nichts dagegen ;)

… There are no worries!

Wieder einmal auf Reisen sende ich sonnige Grüße vom Indischen Ozean aus Durban, Südafrika!
Ich chille auf der Veranda des Strandhauses und lasse mir die Pampelmuse schmecken, es folgen ein guter südafrikanischer Rotwein und schöne Erinnerungen:
– Safari mit Schnucki-Ranger, Hyänen, Löwen, Giraffen, Hippos, Elefanten und Gepardenknuddeln
– Krokodile und Haie, die neckisch ans Kayakpaddel stupsen
– Kleine afrikanische Kinder mit großen leuchtenden Augen beim Hariboverteilen
– Springbock Shot: 2cl Pfefferminzlikör + 2cl Amarula

Feine Ecke der südlichen Hemisphäre. Die Menschen, die Landschaft, die Vielfalt: absolut erlebnis- und empfehlenswert!

Wo kann man am Sonntag, nach einer PINK-PONG-Party, am Besten katerfrühstücken?
In welchem Park kann ich grillen und chillen?
Mit welchem Museum beeindrucke ich den Elternbesuch?
Wie wird SIE wieder versöhn- und friedlich?
Und wo – verdammt noch mal – sind die Tatort-Kneipen?

Diese und noch Milliardentausend andere Fragen stellt sich der Möglichkeiten overloadete Berliner im Taumel der Angebotsvielfalt.
DOCH es naht Hilfe: www.top10berlin.de zeigt dem Großstädter von allem das Beste!
Für jeden Anlass, für jede Gemütslage, für jeden was dabei … einfach mal stöbern, finden und unternehmen.

Viel Spaß!

Das Bahnfahren ist eigentlich ein nostalgischer, ruhiger, stressfreier Reisestil.
DOCH Sonntagabend wird der Benimmbogen für friedliche Koexistenz deutlich überspannt: brüllende Kleinkinder, gestresste Eltern und übertriebene Überladung lässt die Stirnader gefährlich zucken. Die Bahn – Die wahre Charakterschule des Menschens.
Hier ein Geduldsproben-Selbsttest:
Was soll man sagen, wenn im Hochsommer ein schwitzender, schwabbeliger und breit grinsender Herr fragt, ob neben Ihnen noch der Platz frei ist? Etwa „Oooaaaa ne, hau ab man!“?
Machen Sie nicht! Gequält nicken Sie freundlich. Eingekeilt zwischen dem Fenster und einer dicken warmen Masse schielen Sie auf die Uhr und erkennen, dass Sie ja immerhin schon 10 Minuten von der vier Stundenfahrt hinter sich haben. Mit einer bemerkenswerten, krampfhaft haltenden, engelsgleichen inneren Ruhe überstehen Sie die ersten zwei Stunden. Bis eine Businessfrau mit wichtiger und eindringlicher Stimme Sie aus dem 5-Minuten-Schlaf reißt und „Das ist aber mein Platz!“ brüllt. Sie zwängen sich mit Ihren viereinhalb Taschen an den Massen vorbei und stehen mit heruntergerutschten Henkeln nörgelnd im Durchgang. Test NICHT bestanden.
Doch spätestens mit dem ersten Schritt auf dem Gleis, den Wind in den Haaren, die Sonnenbrille auf der Nase ist es wieder da – das 3-Wetter-taft-Gefühl. Sie sind wieder ganz ruhig – und die Frisur hält.

Berlin, Montag Mittag, regnerisch und grau.
Das Wochenende dagegen: wunderbar sonnig, während der Wind lauwarm das vom Winter gezeichnete Gesicht umschmeichelt. Winterlinge und Schneeglöckchen kämpfen sich durch die harte Wintererde und flächendeckend breitet sich Bratwurstduft aus.
Ein Sonntagsspaziergang mit humpelnden Omis und ein Dorfmarkt mit selbstgemachten Kuchen. Hier ist die Welt noch in Ordnung, in Kittelschürze und Pantoffeln. Da riecht es im Dorf noch nach Mittag. Da gibt es 15:00 Uhr Kaffee und Kuchen auf der Veranda anstatt Latte Moccacino mit 200€ Vintage-Sonnenbrillen auf irgendwelchen trendy Stufen.
“Back to the Roots” ist der neue Trend für diesen Frühling – bodenständig und gemütlich, statt hip und pseudoegal.
Mal lieber den Vögeln beim twittern lauschen, als den Nachbarn und vor allem: lieber an sich selbst feilen anstatt am Facebook-Profil.

PinkPong-Logbuch des KommentarTors.
Sternzeit: vierundzwanzig zwei zweitausendölf.
Captain: KommentarTor.
Raumschiff Experience auf den Rückflug von Helsinki, Finnland nach Berlin, Deutschland.
Derzeitige Koordinaten: vier Bier nördliche Breite und fünf Wodka östliche Länge.
In zwei Tagen haben wir Kurs auf Berlin, Deutschland.
Wir können sagen: die Mission Finnland war ein voller Erfolg.
Der Auftrag „eine psychographische Routineuntersuchung des finnischen Volkes und seine Eigenarten“ aka. „Spinnen die Finnen?“ wurde mit Umwegen erfüllt.
Diese Umwege waren: Fähren-Fun nach Stockholm, Rubel-Rollen in Russland, Husky-Howdy in Lappland, Zeit-Zeuge in Estland und natürlich Sauna-Sause in Finnland.
Finnland-Fazit: I´LL BE BACK!